20180306 Ian Brown GL

Was denkt man, wenn man den Namen Ian Brown hört? Das ist ein Engländer? Richtig! Ian Brown machte am ersten Dienstag im März Station im Oldie-Club Wetterau.

 

Ein Musiker aus Leidenschaft, der auch als Tontechniker gearbeitet hat, war diesmal mit seiner Band zu Gast. Mit dabei war sein Sohn Jason, der die zweite Gitarre – aber nicht die zweite Geige – spielte. Ian und Jason war in diesem Ensemble die Vokalisten, wobei Jason die höheren Gesangsparts intonierte, während bei Ian die tiefere und rauchige Stimme zum Einsatz kam. Krönendes Beispiel war „Unchain my Heart“. Die Gitarre in die Ecke gestellt, den obligatorischen Strohhut abgenommen, das Handtuch um die Schulter gelegt und dann in das das Mikrofon hineingeröhrt. Joe Cocker hätte seine wahre Freude gehabt.

An den Drums saß Harald Steinke, den viele noch als Drummer von Rockfour kennen. Dazu im Hintergrund der Zweimetermann am Bass, der kaum Emotionen zeigte und mit den Drums sehr gut harmonierte. Ergänzend wurde die Band noch durch Fernando, einen waschechten Italiener, der ein wahrer Glücksgriff für die Band war. Ausgestattet mit den klassischen Instrumenten eines Keyboarders - Orgel (Hammond XR1), Workstation (Yamamha Motif 7) und Synthesizer (Roland XP-6000), gab er der Band das gewisse Etwas, damit das Ganze nicht wie die übliche Gitarrenband klang. Dabei spielte er das Substain-Pedal mit der Ferse, was ich noch nie gesehen habe.

An diesem Abend gab es viel Blues und Beat, das auch ab und zu richtig rockig wurde, wie bei Cocaine. Es gab auch einige langsame Stücke, speziell von Pink Floyd, bei denen sich die Faschingstänzer erholen konnten. Auch wurden, wie an jedem Clubabend, Geburtstagsgratulanten zu ihrem runden Geburtstage geehrt. Über eine Flasche OCW-Schampus freuten sich Loni Schuchardt und Hans Uwe Reinecke. Herzlichen Glückwunsch.

Fotos und Text: Sepp Steudel

Titelbild: Gerd Laicker (mehr ganz unten)

Folgende Bilder: Gerd Laiacker