20170905 Clubabend Lets Fats 041

Die Tributeband „Lets Fats“ spielt Fats Domino.

Der Sommer ist in den letzten Zügen, der Herbst steht vor der Tür. Im Rabennest schmecken die gegrillten Würste und die Steaks so gut wie immer. Die Bühne ist angerichtet – es fehlt nur noch die Pianistin, die auf den letzten Drücker kommt und die Nervosität der Mitmusiker beendet. Mit den letzten Sonnenstrahlen gehen dann „Lets Fats“ auf die Bühne. Sie haben sich den Werken von Fats Domino verschrieben und sind jetzt zum dritten Mal beim Oldie-Club-Wetterau. Mit dem vielversprechenden Titel „Be my guest“ wird das Publikum begrüßt. Bei „See your later Alligator“ wirbeln jetzt die Beine der Tanzpaare über das Parkett. Die Bandbesetzung ist die gleiche wie beim letzten Mal: Josef singt und spielt die Rhythmusgitarre, der Bläsersatz besteht aus Manfred (Saxofon, Trompete) und Anton (Saxofon). Ohne eine Gesichtsregung bearbeitet Werner die Drums und Karl-Heinz zupft den Bass so wie immer. Und am Piano sitzt das Nesthäkchen Cyndia an einem RD-170 von Roland. Diesen Typ von E-Piano habe ich heute das erste Mal gesehen – für mich als „Tastenschlampe“ auch ein Novum. Dies ist aber der körperlichen Anstrengung der Bläser geschuldet, die ja schon alle dem regelmäßigen Arbeitsleben entsagt haben. Zusammenfassend kann ich sagen, es war ein schöner Abend, das Fats Domino in seinem Grabe glücklich gemacht hätte, wenn er es erlebt hätte. Auch wenn das Sprichwort „Alle guten Dinge sind drei“ lautet, denke ich, dass wir „Lets Fats“ in der Zukunft auch noch ein viertes Mal erleben.

Text und Fotos: Sepp Steudel